Umweltschutzpapier

Mit Schreibwaren aus Umweltschutzpapier die Regenwälder schützen!
Die Welt-Brücke bietet ihnen Papierprodukte aus weißem Recyclingpapier (ÖKOPAplus) und Umweltschutzpapier (VUP).

Ökopa

Weißes Recyclingpapier aus 100 Prozent Altpapier

Weiße Farbe durch Oberflächenleimung mit Naturstoffen wie Kaolin, Latex, Kreide, Stärke. Verzicht auf chlorhaltige Chemikalien. Gute Beschreibbarkeit und Bedruckbarkeit, tintenfest, keine eingeschränkten Tintenkillereigenschaften. Höchstmaß an funktioneller und ökologischer Qualität, glatte Oberfläche, gute Lesbarkeit, erhebliche Wasser- und Energieeinsparung.

Umweltschutzpapier

100 Prozent Altpapier als Rohstoff, kein De-Inking (Entfärben/Bleichen) wie bei herkömmlichen Recyclingpapieren, d. h. die Papierfarbe entsteht allein durch die Zusammensetzung der Altpapiersorten, mechanische Aufbereitung des Altpapierbreis, d. h. Verzicht auf chemische Bleich- oder Lösungsmittel, Leimung des Papiers mit Naturharzen und Kartoffelstärke, maximaler Wasserverbrauch 10 Liter je kg Fertigprodukt (jedoch ca. 200 l für weißes Papier), biologische Klärung des Wassers nach Verlassen des Produktionsprozesses, Anwenden von Energiesparmaßnahmen wie z. B. Wärmerückgewinnung.

Vorteile für die Umwelt
Material: aus nachwachsenden oder reichlich vorhandenen Rohstoffen, regionale Herkunft, kurze Transportwege, kein Tropenholz, kein Kahlschlag der Regemnwälder.
Herstellung: Produktion im Inland (kurze Transportwege, Umweltschutzgesichtspunkte, soziale Gesichtspunkte, kontrollierte Arbeitsbedingungen), geringe Belastung der Umwelt (Energieeinsparung, Reinigung von Abwasser und Abluft).
Gebrauch: langlebig, einfach zu handhaben, gebrauchsfreundlich, ohne gesundheitliche Gefahren.
Beseitigung: Wiederverwendbar oder recyclebar zu neuen Produkten ähnlicher Qualität, ohne Entstehung von Sondermüll mit zukünftigen Altlasten

Weshalb wir auf konventionelles Papier verzichten:

Papier aus chlorgebleichtem Zellstoff

Rohstoff für dieses Papier ist Zellstoff, der aus Holz gewonnen wird. Die Holzschnitzel werden unter Beimischung chemischer Substanzen in Wasser gekocht, wobei die Zellulosefasern aus dem Holz herausgelöst werden, so dass reiner Zellstoff entsteht. Zur Bleichung des Zellstoffs werden chlorhaltige Chemikalien eingesetzt, die starke Gewässerbelastungen hervorrufen. Die bekannteste und giftigste dieser Chlorverbindungen ist Dioxin. Seit Bekanntwerden dieser Zusammenhänge wurde die Chlorbleiche zunehmend durch umweltverträglichere Bleichverfahren ersetzt.
Die Rohstoffausbeute liegt hier bei 50 Prozent, da Holz nur etwa zur Hälfte aus Fasern besteht.

Papier aus chlorfrei gebleichten Zellstoff

Der Rohstoff ist auch hier Zellstoff, der aus Holz gewonnen wird. Das Holz stammt zu ca. 80 Prozent aus nördlichen Urwaldgebieten (borealer Urwald, temperierter Regenwald) in denen Kahlschlag praktiziert wird.
Die Produktion erfolgt wie bei dem vorherigen Papier. Der Unterschied besteht jedoch im Bleichverfahren. Statt mit Chlor wird mit umweltverträglicherem Wasserstoffperoxid oder Sauerstoff gebleicht. Die Rohstoffausbeute liegt auch hier bei ca. 50 Prozent.

Holzhaltiges Papier aus Holzschliff

Rohstoff dieses Papiers ist der sogenannte Holzschliff, der aus Holz gewonnen wird. Die Holzstämme werden mechanisch zerkleinert. Das Bleichverfahren basiert im Wesentlichen auf der Basis von Wasserstoffperoxid. Holzhaltige Papiere werden hauptsächlich für die Produktion von Zeitungspapieren verwendet. Die Rohstoffausbeute liegt hier bei ca. 95 Prozent.